50 Jahre Sehusafest und zum 30. Mal mit dabei der „Franzosenstand“ aus Seesens französischer Partnerstadt Carpentras. Das muss gefeiert werden!
Zum diesjährigen Sehusafest haben sich gleich zwei Gruppen aus Carpentras angekündigt.
Robert Ascheri und das „Comité de Jumelage“ kommen am Sehusa-Samstag nachmittags mit einer rein touristischen Gruppe als Gäste zum Sehusafest 2026 nach Seesen.
Christian Barry, von der Gesellschaft für deutsch-französische Freundschaft „ACFA“, wird mit seiner Gruppe schon davor, Mittwoch abends eintreffen. Sie wollen Seesen und seine Umgebung noch besser kennenlernen. Teil der Gruppe sind drei Köche der „Disciples d‘Escoffier“, einer Vereinigung von Spitzenköchen. Barry und die Köche waren schon im August 2024 mit einer Gruppe auf den Spuren deutsch-französischer Geschichte hier in Seesen. Damals wurde auch eine Ausstellung zur französischen Weinkultur, den „Taste Vin“ im Städtischen Museum Seesen eröffnet und ein „Salon des Saveurs – eine Genießer-Lounge“ machte mit ihrer Hilfe manche Seesener mit den Köstlichkeiten der Provence bekannt.
Nun sind sie zurückgekehrt und wollen den „Franzosenstand“ 2026 zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Von links: Tony Tichand, Michel Meissonnier, Franck Jacquier
Christian Barry möchte uns mit Hilfe dieser „Disciples d‘Escoffier“, das kulinarische Können in Carpentras und der Grafschaft Venessain noch näher bringen. Sie sollen unseren „Franzosenstand“ drei Tage lang zum Schlemmer-Paradies und einen genussvollen Anziehungspunkt für Auge und Gaumen werden lassen.
Wird über Auguste Escoffier (28.10. 1846 – 12.02.1935) gesprochen, werden nur noch Superlative benutzt. Er wird als der beste Koch, den die Welt je kannte, bezeichnet und als Genie in der Küche. Auf jeden Fall hat dieser „König der Köche und Koch der Könige“ bleibende Spuren in der Welt der Gastronomie hinterlassen. Er hat die „Haute Cuisine“ erschaffen und viele unsterbliche Rezepte, wie etwa das der Birne, „Belle Helene“, des Pfirsichs „Pêche Melba“ oder auch das für den „Crêpe Suzette“ hinterlassen. Kreationen, die in den Restaurants der besten Hotels der Welt serviert wurden. Dafür stehen die Namen des “Savoy Hotels“ und des „Carltons“ in London, ebenso wie die „Ritz“ Hotels in Paris, New York und auch in London. Mit ihm hatte das Zeitalter der großen Restaurant-Küchen begonnen, das wir alle aus unzähligen Hollywood-Filmen kennen.
Sein Einfluss reicht bis in unsere Zeit hinein; unter seinem Namen hat sich eine Gefolgschaft, die „Disciples d‘Escoffier“, etwa die Jünger von Auguste Escoffier gebildet.
Sie sind die Hüter der Tradition von Auguste Escoffier und Förderer der französischen Küche, einschließlich einer Art Missionsauftrags zur Verbreitung seines Schaffens.
Es gibt sie überall auf der Welt, selbst in den USA und in England, aber nicht hier bei uns in Deutschland. Wer mehr über sie wissen möchte wird bei der Schweizer Gruppe fündig, dort gibt es alle Informationen auch auf Deutsch.
